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Geschichte

 

Aufgrund ihrer Lage an der Schelde wuchs Bergen op Zoom  im Mittelalter zu einer blühenden Handelsstadt heran die zweimal jährlich, während des Paas- und Koudemarktes, von Handelstreibenden aus ganz Europa besucht wurde.  Der günstige Handel war Anlass für den Bau des Markiezenhof Palastes und die Erweiterung der Sint Gertrudis Kirche. Im Jahre 1567 veränderte sich die Stadt aufgrund der großen, militärischen Anlagen und Belagerungen grundlegend. Die in dieser Zeit gebauten Verteidigungsanlagen widerstanden den Spaniern während des Achtzigjährigen Kriegs erfolgreich.  Das Volkslied von Bergen op Zoom ‘Merck toch hoe sterck’ erinnert an diese schweren Zeiten.  Der Hafen war eine wichtige Lebensader, wo entlang Truppen und Vorräte in die Stadt gebracht wurden. 

1698 wurde, nach einem Entwurf des berühmten, niederländischen Festungsbaumeisters Menno van Coehoorn, mit der signifikanten Modernisierung der Verteidigungsanlagen begonnen.  Da seine Bauten als uneinnehmbar galten, erhielt Bergen op Zoom den Beinahmen 'La Pucelle', die Jungfrau. 

Aufgrund der Erweiterungsbauten der Stadt wurden die meisten Festungen Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen. Um den Hafen herum entstanden große Industrieanlagen, die Altstadt behielt jedoch ihren historischen Charakter. Die monumentalen Gebäude der Innenstadt bilden ein einzigartiges Dekor an schönen Geschäften, Cafés und stimmungsvollen Restaurants.